BESSER SCHLAFEN – DER PODCAST VON BETTENRID

„Besser schlafen – gut einschlafen, erholt aufwachen“ – der Podcast von BETTENRID, dem Kompetenzhaus für guten Schlaf mit zwei Häusern in München und dem Onlineshop bettenrid.de.

Rund 50 Prozent der Deutschen schlafen schlecht. Woran liegt das? Und vor allem: wie können wir das ändern? Wie sieht das perfekte Bett aus? Wie wirkt sich unsere Ernährung auf die Nachtruhe aus? Was tun, wenn wir nachts schlaflos im Bett liegen? Handy, Tablet & Co. im Schlafzimmer – kann das funktionieren? Wie viel Schlaf ist genug?

Mit ausgewählten Schlafspezialisten klären wir alle wichtigen Fragen rund um guten Schlaf, damit Sie schon morgen erholter aufwachen können.

Viel Spaß beim Reinhören.






KOMPETENZ FÜR GUTEN SCHLAF – JETZT AUCH ZUM HÖREN

In der neuen Podcast-Reihe von BETTENRID kommen regelmäßig ausgewählte Schlafexperten, Schlafforscher, Schlafmediziner und spannende Persönlichkeiten zu den Themen Schlaf und Gesundheit zu Wort und geben Schlaftipps für eine erholsame Nacht. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über Ernährung, Träume, die Einflüsse des Schlafs auf unsere Gesundheit, die Behandlung von Schlaflosigkeit und individuelle Lösungen für jeden Schlaftyp.

Wie viel Schlaf brauche ich? 
Untersuchungen haben ergeben, dass mindestens 7,5 bis 8 Stunden Schlaf nötig sind, um gesund zu sein. Dieses optimale Schlafpensum gilt für alle Menschen weltweit, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität. Denn das Gehirn braucht diese Zeitspanne, um sich zu regenerieren und Erlebnisse zu verarbeiten. Um die Gesundheit zu fördern, schlafen Sie deshalb lieber etwas länger als zu kurz. Nur wenige Erwachsene kommen auch mit weniger Schlaf aus, Jugendliche sollten hingegen bis zu 10 Stunden schlafen. 

Wann sollte man ins Bett gehen? 
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus entscheidet über die Erholsamkeit des Schlafes. Hören Sie auf Ihren Körper und finden Sie heraus, wann für Sie die beste Schlafenszeit ist. Denn jeder Mensch hat einen anderen Biorhythmus, dem die Schlafgewohnheiten angepasst werden sollten. Mit zunehmendem Alter werden geregelte Schlafenszeiten immer wichtiger, um am nächsten Morgen fit aus den Federn zu kommen. Ein Tipp gilt für alle: Gehen Sie am besten immer vor Mitternacht zu Bett, denn dann ist der Körper auf Ruhephase eingestellt.

Was kann ich tun, um besser schlafen zu können? 
Guter Schlaf beginnt nicht erst mit dem Zubettgehen. Schon vorher können Sie viele Maßnahmen treffen, die den Schlaf verbessern:

  • Regelmäßige Bewegung und Sport fördern die Schlafqualität.
  • Verzichten Sie am Abend auf Alkohol.
  • Verzichten Sie auch auf Süßigkeiten, denn der Zucker kann Sie noch lange wachhalten.
  • Keine schweren Mahlzeiten am Abend, stattdessen lieber ein leicht verdauliches Abendessen.
  • Zwischen letzter Mahlzeit und Schlafengehen sollten mindestens zwei Stunden liegen.
  • Entspannen Sie sich, denn Stress hält Sie vom Schlafen ab. Hier helfen Entspannungstechniken wie Meditation und Yoga. Auch Sauna, ein heißes Bad oder ätherische Öle fördern den Stressabbau.
  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, denn die Ernährung wirkt sich maßgeblich auf die Schlafqualität aus.
  • Schalten Sie Handy, Tablet und Co. ab, denn das blaue Licht hindert Sie am Einschlafen.
  • Rituale vor dem Schlafengehen wirken sich positiv auf die Schlafqualität aus, beispielsweise eine kurze Meditation, Atemübungen, Musik hören oder lesen.
Die Grundlage für erholsamen Schlaf ist natürlich ein gemütliches Schlafzimmer mit einem an die individuellen Bedürfnisse angepassten Bett. Der Raum sollte außerdem möglichst dunkel und nicht zu warm sein.

Was kann ich tun, wenn ich nachts aufwache und nicht wieder einschlafen kann?
Der Schlaf verläuft in mehreren Phasen, die jeweils etwa 1,5 Stunden andauern. Zwischen diesen Schlafphasen wachen wir leichter auf, das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Viele verfallen dann jedoch beim Gedanken an den Wecker in Panik und zählen die Stunden, die ihnen zum Schlafen bleiben. Allein dieser Einschlafdruck hält dann noch länger wach. Was Sie tun können, um wieder einzuschlafen:

  • Entspannen Sie sich und vertrauen Sie darauf, dass Sie gleich wieder ins Land der Träume sinken.
  • Schauen Sie nicht auf die Uhr, das setzt Sie nur zusätzlich unter Stress.
  • Statt sich unruhig im Bett hin und her zu wälzen, lesen Sie lieber ein paar Seiten in einem Buch oder hören ein entspannendes Hörspiel.

Bis zu 30 Minuten können Sie zwischendurch ruhig wach sein. Die Wachphase sollte nur nicht länger als eine Stunde anhalten.

Kann man zu viel schlafen? 
Zu viel Schlaf gibt es nicht. Schlafen Sie sich an Wochenenden und im Urlaub also ruhig richtig aus. Albert Einstein hat sogar täglich 14 Stunden geschlafen. Was hingegen ein Problem für die Gesundheit werden kann, ist zu wenig Schlaf - vor allem dauerhaft. Denn wer zu wenig schläft, hat weniger Tiefschlafphasen und wacht unausgeschlafen auf, fühlt sich den ganzen Tag müde, matt und unkonzentriert. Hier kann ein kurzer Mittagsschlaf das Defizit wieder ausgleichen.

Ist Mittagsschlaf gut oder schlecht? 
Ein Mittagsschläfchen ist sehr erholsam und fördert die Konzentration und Leistungsfähigkeit. War es früher noch verpönt, sich mittags eine halbe Stunde aufs Ohr zu legen, wird heutzutage ein Powernap sogar empfohlen. Als Vorbild dient Japan, wo Mitarbeiter zwischendurch sogar zum Schläfchen aufgefordert werden. Allerdings sollte der Mittagsschlaf nicht zu lange dauern. 30 Minuten reichen völlig aus, um sich die nächsten Stunden frisch und erholt zu fühlen.

Schlaf nachholen – geht das? 
Wer die Woche über zu wenig Schlaf abbekommen hat, kann tatsächlich am Wochenende den verlorenen Schlaf nachholen. Deshalb ist es gar nicht so schlimm, werktags hin und wieder nur 6 Stunden zu schlafen, wenn Sie dafür am Wochenende so richtig lange in den Federn liegen können. Das Schlafpensum sollte pro Woche insgesamt 7 x 8 Stunden ergeben. Ob Sie die nun jeden Tag genau einhalten, mal kürzer mal länger schlafen oder Ihr Defizit durch Mittagsschlaf ausgleichen, ist dem Körper egal.

Was kann ich tun, wenn der Partner schnarcht? 
In vielen Partnerschaften leidet einer unter Schlafproblemen, weil der andere schnarcht. Das kann auf die Dauer ziemlich zermürbend sein und sich auf die Gesundheit auswirken. Dann liegt die Überlegung nahe, in getrennten Betten zu schlafen, sofern die Wohnsituation getrennte Schlafzimmer zulässt. Inzwischen schlafen sogar 40 Prozent der Deutschen getrennt. Das fördert nicht nur die Schlafqualität, sondern häufig auch die Zufriedenheit in der Beziehung.
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