Schnarchen - und was man dagegen tun kann

    Schnarchen tritt als Phänomen sehr häufig auf, und das vor allem mit steigendem Alter. Männer sind dabei tendenziell häufiger betroffen als Frauen. Man muss beim Schnarchen zwischen einem leisen und einem mehrere Dezibel lauten Schnarchen unterscheiden. Vor allem letzteres Schnarchen betrifft nicht nur den Schnarcher selbst, sondern stört natürlich auch häufig den Partner, welcher neben einem versucht einzuschlafen. Am nächsten Morgen nach dem „Schnarchkonzert“ bekommt der Schnarcher dann meist Vorwürfe zu hören, dass der Partner keinen Schlaf abbekommen hat und bekommt ein schlechtes Gewissen. Meistens stellt der Schnarchende sich dann die Frage, was er eigentlich dagegen machen kann. Im heutigen Blogbeitrag möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie das Schnarchen reduzieren können.

    Als erstes stellt sich natürlich die Frage wodurch das Schnarchen eigentlich ausgelöst wird?

    Das Schnarchen entsteht meist durch eine Verengung in den oberen Atemwegen. Auch Personen die normalerweise nicht zum Schnarchen tendieren, neigen beispielsweise während einer Erkältung mit Schnupfen oder einer Nasennebenhölen-Entzündung zum Schnarchen. Nach der Erkältung sollte das Schnarchen in diesen Fällen aber wieder verschwunden sein. Chronisches Schnarchen entsteht meist, wenn die Nasenscheidewand gekrümt ist, bei Nasenpolypen oder bei vergrößerten Mandeln. Denn im Schlaf  entspannt sich die Muskulatur und beim Ein- und Ausatmen wird der Luftstrom ins Schwingen gebracht. Durch das Vibrieren der Muskulatur entsteht dann letztlich das Schnarchgeräusch.

    Gute Nacht
    Schnarchen
    1. Gute Nacht 2. Schnarchen
    Weiterhin stellt sich dann natürlich die Frage, wie schädlich das Schnarchen eigentlich ist?

    Schnarchen wird erst gefährlich wenn es in einer schweren Form auftritt und es in der Nacht zu Atemaussetzern kommt. Dieses Phänomen nennt sich auch Schlafapnoe. Hier sollte auf alle Fälle ärztlicher Rat eingeholt werden, denn aufgrund des Sauerstoffmangels gehen hiermit meist starke Müdigkeit und Nervosität bis zu einem erhöhten Herzinfarkt-Risiko einher. Viele Ärzte empfehlen dann in einem Schlaflabor den Schlaf beobachten zu lassen um final festzustellen ob eine Schlafapnoe vorliegt oder nicht. Sollte dies dann wirklich der Fall sein, so kann eine Atemmaske das Schnarchen verringern, da diese den Druck in den Atemwegen erhöht.

    Als Nächstes stellt sich dann noch die Frage, wie das Schnarchen verringert werden kann?

    Bei harmlosen Schnarchen gibt es mehrere Möglichkeiten das Schnarchen zu verringern. So kann man es beispielsweise mit einem Wechsel der Schlafposition versuchen, denn am häufigsten wird bei Rückenlage geschnarcht. Also besser mal zur Seite drehen oder auf dem Bauch schlafen. Es gibt bereits Seitenschläferkissen und Bauchschläfer-Kissen welche besonders für diese Schlafpositionen geeignet sind.
    Auch ein Nasenpflaster kann helfen das Schnarchen einzudämmen, da so die Nasenflügel geweitet werden. Auch ein Verzicht auf Alkohol ist bei Schnarchenden ratsam. Und wenn eine Erkältung bei Ihnen nicht so einfach wieder verschwindet oder Sie sogar an Allergien leiden, dann gibt es spezielle allergiegeeignete Kopfkissen und Allergie-Bettdecken, welche die Beschwerden verringern können. Wichtig ist dann auch in regelmäßigen Abständen, am besten wöchentlich die Bettbezüge zu wechseln.
    Wenn das aber alles nicht gegen das Schnarchen hilft, gibt es noch einige weitere Maßnahmen die in Betracht gezogen werden können, wie beispielsweise eine Schnarchbandage. Diese wird um den Brustkorb gelegt und fördert so das Schlafen auf der Seitenlage, da durch eine Art Stopper verhindert wird, dass man in die Rückenlage zurückfällt. Denn in der Rückenlage tendiert man meist mehr zum Schnarchen. Es gibt aber auch so genannte Anti-Schnarchbänder. Diese helfen den Mund beim Schlafen geschlossen zu halten. Darüber hinaus helfen spezielle Schienen das Unterkiefer in einer festen Position zu halten, wodurch die Atemwege frei bleiben. Auch eine Spange für den Gaumen kann helfen, da diese verhindert, dass sich der Luftkanal hinter dem Gaumensegel schließt. Auch hierdurch können die Atemwege besser frei gehalten werden.

    Erst als letzte Konsequenz wenn alle oben genannten Maßnahmen nichts bewirken, sollte an eine OP gedacht werden. Es gibt einige operative Methoden, welche aber die individuell geeignete Methode ist, klären Sie am Besten mit einem Arzt ab. Auf jeden Fall begünstigen auch Nasenpolypen, oder vergrößerte Mandeln, sowie eine Verengung der Atemwege und Entzündungen im Rachenraum, das Schnarchen. Auch diese lassen sich operativ beheben.

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