Schlafmangel - Gründe und Folgen

    Wenn Schlafmangel die Gesundheit beeinträchtigt ...

    Kuschelige Bettwäsche
    Das ideale Bett
    Gute Nacht!
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    Wer am Abend sein Bett aufsucht hofft auf eine beschauliche Nachtruhe. Schnelles Ein- und natürlich Durchschlafen bis zum nächsten Morgen ist unser aller Wunsch. Doch vielen Menschen gelingt das nicht. Sie wälzen sich in ihrem Bett, grübeln über die Ereignisse des vergangenen Tages und was am nächsten Tag alles auf sie zukommt.
    In unserer modernen Zeit ist es nicht mehr cool, lange zu schlafen. Wer mit vier bis fünf Stunden Schlaf in der Nacht auskommt, ist ein toller Typ und hat vermeintlich eine äußerst hohe Leistungsfähigkeit.

    Warum sollte man auch zwei Drittel der kostbaren Lebenszeit verschlafen? Das wäre doch Zeitverschwendung und ein bisschen weniger Nachtruhe kann doch sicher nicht schaden. So denken viele Menschen und bemerken dabei nicht, dass ihr Körper das auf Dauer nur schwer durchhalten kann.

    Wenn der Schlafentzug über einen längeren Zeitraum anhält, kann man durch den Mangel an Nachtruhe krank werden.

    Durch Schlafstörungen zu weniger Lebensqualität

    Der Leidensdruck der Betroffenen, die unter Schlafmangel leiden, ist umfänglich. Nach einer Nacht ohne Schlaf zeigt der Körper Symptome, wie Nervosität, Verminderung der Reaktionsgeschwindigkeit, Frösteln oder Konzentrationsstörungen. Wird der Schlafentzug fortgesetzt, kann es relativ schnell zu Desorientierung, Halluzinationen und sogar zu aggressiven Verhaltensformen kommen. Die Lebensqualität nimmt in erheblichem Maß ab.

    Noch um 1950 hat der Mensch etwa eineinhalb Stunden länger geschlafen, als der moderne Mensch von heute schläft. Das könnte bedeuten, dass wir alle unter einem Mangel leiden und uns die Müdigkeit ständig überfällt. So ist es sicher nicht, und dennoch sagt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung (DGSM), zu wenig Nachtruhe könnte für viele Krankheiten die Ursache sein.

    Ab wann ist Schlafmangel schädlich?

    Viele von uns beklagen sich über Müdigkeit und Erschöpfung oder über chronischen Schlafmangel. Mit steigender Tendenz glauben immer mehr Menschen, sie hätten durch weniger Nachtruhe mehr Zeit für scheinbar wichtigere Dinge. Weltweit gehen Schlafforscher allerdings davon aus, dass wir im Durchschnitt etwa sieben Stunden Ruhezustand benötigen.
    Das kann jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Wer aber ständig nur minimale Stunden schläft, reagiert schon nach wenigen Nächten wie ein Mensch mit Alkohol im Blut.

    Es geht aber nicht nur um Reaktionen oder Konzentration, ein Mangel an nächtlicher Entspannung soll sich schon nach kurzer Zeit auf einige Gene negativ auswirken. Es sind die Gene, die für Entzündungsprozesse im Körper und für das Immunsystem eine große Rolle spielen. Das Gehirn benötigt für seine Aufgabe Inhalte aus dem Kurzzeitgedächtnis, um sie in das Langzeitgedächtnis zu überführen. Schlaf ist für den Menschen essenziell.

    Kurzfristige Schlafstörungen sind zwar nicht unbedingt gesund, lassen sich aber kompensieren, wenn wir dann wieder genügend Schlaf bekommen. Wer über einen längeren Zeitraum keine Nachtruhe finden kann, riskiert seine Gesundheit zu schädigen.

    Chronischer Schlafmangel

    Obwohl Definitionskriterien für Schlafstörungen nicht eindeutig bestimmt werden können, ist ein chronischer Schlafmangel nicht zu unterschätzen. Einige Menschen schützen sich durch ihr Verhalten vor einem Schlafmangel, indem sie zum Beispiel nicht zu spät ins Bett gehen.

    Man sollte sich mehr Zeit für einen gesunden Ruhezustand nehmen, damit die Einschlaf- und Durchschlafphase nicht beeinträchtigt wird. Auch ein abgedunkeltes nicht zu warmes Schlafzimmer wirkt manchmal Wunder. Eine gute Matratze, eine angenehme Bettdecke und ein vorteilhaftes Kopfkissen können viel zu einer gesunden Nachtruhe beitragen.

    Chronischer Schlafmangel kann durch Sorgen, Schwierigkeiten aber auch durch gesundheitliche Probleme ausgelöst werden, ebenso kann ein Schlafmangel aber auch zu Krankheiten führen.

    In der Schlafforschung wird immer häufiger festgestellt, dass chronische Schlafstörungen in unserer Gesellschaft stark zunehmen, daran soll auch unsere zum Teil ungesunde Lebensweise schuld sein.

    Unter Schlafmedizin verstehen die meisten Menschen Medikamente, die endlich wieder zu einer ungestörten Nachtruhe führen. Schlafmittel werden oftmals täglich eingenommen, ohne dabei an die Nebenwirkungen für die Gesundheit zu denken.

    Damit wird die chronische Schlaflosigkeit nicht verbessert, es muss nach den Ursachen gesucht werden, um die Folgen des Schlafmangels zu verhindern.

    Was verursacht Schlafmangel und nächtliche Unruhe?

    Den Schlafforschern ist hinlänglich bekannt, dass chronischer Schlafentzug nichts anderes ist als das Missverhältnis zwischen Schlafbedürfnis und Schlafvermögen. Unser Schlafbedürfnis ist individuell verschieden und hängt mit unserer unterschiedlichen Körperfunktion zusammen. Jeder Mensch ist einzigartig, gewisse Abläufe im Organismus sind aber gleich. Deshalb ist es zwar richtig, dass nicht alle Menschen acht Stunden Nachtruhe benötigen, bei nur vier Stunden Nachtschlaf sprechen die Wissenschaftler aber von einer zu geringen Schlafdauer. Der Körper hat dann eine zu kurze Regenerationsphase.

    Viele Menschen verspüren eine nächtliche Unruhe, wodurch es zu keiner Entspannung kommen kann. Da ist dann schon die Einschlafphase gestört, die laut Wissenschaft nicht länger als 30 Minuten dauern sollte. Das berühmte Schäfchenzählen bringt den meisten Menschen eher Unruhe und mit ganz viel Glück fallen sie in einen leichten Schlummer, aus dem sie schnell wieder erwachen.

    Chronischer Schlafmangel und die häufigsten Ursachen:

    • Probleme, die nicht zu bewältigen sind
    • langes nächtliches Wachliegen
    • unruhige, kribbelnde Beine
    • Ängste
    • ständig wiederkehrende Gedanken und Problemgrübeln
    • Schnarchen

    Kann man durch Schlafmangel krank werden?

    Hier muss mit einem ganz klaren „Ja“ geantwortet werden. Es ist nicht nur die Schlafdauer ausschlaggebend, sondern auch die Qualität des Schlafes. Von einem nichterholsamen Schlaf wird von wissenschaftlicher Seite gesprochen, wenn die nächtliche Ruhe ständig durch Wachphasen unterbrochen wird. Menschen, die zum Beispiel in der Nacht häufig auf die Toilette müssen, werden aus ihrer Tiefschlafphase geweckt was nicht für eine erholsame Nachtruhe spricht.

    Folgende Erkrankungen können entstehen:

    • Bluthochdruck
    • Diabetes Typ II
    • koronare Herzerkrankungen
    • Übergewicht
    • Stoffwechselerkrankungen

    Ist das Schlafdefizit von vorübergehender Dauer, kann es vom Körper wieder ausgeglichen werden. Wenn wir aber ständig zu wenig schlafen, kann es unserem Organismus großen gesundheitlichen Schaden zufügen.

    Unser Gehirn gönnt sich keine Ruhepause

    Unser Gehirn schläft auch in der Nacht nicht. Die Schlafenszeit nutzt das Gehirn für Reparatur- und Aufräumarbeiten. Die genauen Abläufe sind auch den Schlafforschern noch nicht richtig bekannt. Es könnte sein, dass Menschen, die wenig schlafen und dadurch verwirrt und unsicher erscheinen, durch längeren Schlafentzug nicht mehr richtig regenerieren können. Dadurch werden die Nervenzellen konstant überlastet. Das Nervensystem befreit sich, während wir schlafen von Ballast und sortiert unsere Erlebnisse. In der Ruhephase werden zwischen den verschiedenen Nervenzellen wichtige Verbindungen hergestellt. So wird zum Beispiel neu Erlerntes gefestigt und in unserem Gedächtnis gesichert. Deshalb verwundert es nicht, wenn die Schlafforschung davon ausgeht, dass ein gesunder Nachtschlaf dazu beiträgt, dass wir besser, nachhaltiger und leichter lernen.

    Um unseren nächtlichen Ruhezustand zu unterstützen, sollten wir vor dem Schlafengehen auf Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten oder Kaffee verzichten. Auch bestimmte Medikamente stören den Tiefschlaf, was dann mit einem Arzt besprochen werden muss. Aber auch verschiedene Krankheiten oder chronische Schmerzen beeinflussen unsere Nachtruhe erheblich.

    Nicht zu unterschätzen ist die Psyche. Wer sich am Tag mit Ängsten, Sorgen und ungelösten Belastungen quält, wird auch in der Nacht keine Ruhe finden. Darum ist es wichtig, sich bei scheinbar nicht zu bewältigenden Problemen, professionelle Hilfe zu suchen. Manchmal weisen Schlafstörungen auch auf Depressionen hin.

    Fazit

    Egal ob man uns als Langschläfer, Nachtmensch oder Frühaufsteher bezeichnet, eine ausgeglichene Nachtruhe ist für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit äußerst wichtig.

    Schlafzeiten wie auch die Anzahl der Schlafstunden sind nicht bei jedem Menschen gleich, sie hängen von der Veranlagung, dem Alter und den Gewohnheiten des einzelnen Individuums ab.

    Wichtig ist, so viele Stunden erholt zu schlafen, dass wir uns für den kommenden Tag ausgeruht genug fühlen, um unseren alltäglichen Aufgaben körperlich und geistig fit nachkommen zu können.

    Wissenschaftliche Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Nachtschlaf von etwa sieben bis acht Stunden sehr effektiv für unsere Gesundheit sein soll. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass manche Menschen sich schon nach sechs Stunden Nachtschlaf total erholt fühlen, andere aber erst nach neun Stunden putzmunter sind.

    Wer unter chronischen Schlafstörungen leidet, sollte diesen unbedingt auf die Spur kommen, um dann ganz gezielt etwas gegen unruhige Nächte zu unternehmen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden werden es danken.

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