Powernapping: Ein Nickerchen Zwischendurch

    Mittagsschlaf oder Powernapping

    Powernapping
    Powernapping

    Egal ob wir das etwas altbackene Wort Mittagsschlaf oder den modernen Ausdruck Powernapping wählen, im Grunde wird das Gleiche damit ausgedrückt. Nämlich der gesunde Schlaf um die Mittagszeit.  Es ist allgemein bekannt, dass der Kurzschlaf am Mittag gesund ist. In südlichen Ländern war es schon immer undenkbar, seine Siesta, also die wohlverdiente Mittagsruhe, nicht einzuhalten. Geschäfte schließen, die Rollläden vor den Schlafzimmern werden geschlossen und der Südländer frönt seiner Mittagsruhe.  Viele Wissenschaftler vertreten die Meinung, der Mittagsschlaf erhöhe nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern schütze sogar vor einem Herzinfarkt. Es ist unserem körperlichen Wohlergehen also sehr zuträglich, wenn ein Nickerchen am Mittag in den Tagesplan integriert wird.  Eine Menge ist darüber geforscht und publiziert worden. Das Ergebnis lautet: Ein kurzer Schlaf am Mittag ist gesund und baut den Stress ab. Laut einer amerikanischen Studie reicht es schon, drei Mal in der Woche einen kurzen Mittagsschlaf zu halten, um das Herzinfarktrisiko um etwa 37% zu minimieren.

    Verhindert Powernapping wirklich einen Herzinfarkt?

    Es wird vermutet, Powernapping baut Stresshormone schneller ab. Diese Hormone, die sich besonders bei Stress bilden, führen zu entzündlichen Prozessen in unserem Gefäßsystem. Deshalb ist es wichtig, sie auf gesunde Art und Weise abzubauen. Dabei kann Powernapping ideal helfen. Es ist also nicht nur die mediterrane Küche, die den Körper gesund hält, sondern auch der kurze Schlaf in der Mittagszeit. Aber auch in nördlichen Gefilden ist es inzwischen angekommen, dass eine stressfreie Mittagsruhe gut für das Wohlergehen ist.

    Wie sollte der optimale Mittagsschlaf aussehen?

    Einige Wissenschaftler behaupten, der Schlaf am Mittag sollte 30 Minuten nicht überschreiten. Andere wiederum sind der Meinung, etwa eine Stunde Mittagsruhe erhöhe die Leistungsfähigkeit ganz erheblich.

    Der Gesundheit ist auch schon eine halbe Stunde sehr zuträglich. Es ist noch nicht lange her, da wurde dafür geworben, nicht länger als 20 Minuten während der Mittagspause zu schlafen. Neue Studien weisen daraufhin, dass längere Ruhezeiten wirksamer sind, aber auch schon eine kurze Schlafzeit Erholung für Körper und Geist sei. Am besten schläft es sich natürlich im eigenen Bett und bei Dunkelheit, das ist aber für viele Arbeitnehmer nicht zu machen. Deshalb sollte der Kopf für einige Minuten auf den Schreibtisch gelegt und durch gezielte Atemtechnik etwas für die Entspannung getan werden. Ein wenig Mittagsruhe lässt sich auch gut im Freien durchführen. Dazu muss natürlich das Wetter mitspielen. Bei sommerlichen Temperaturen ist es ein Genuss, sich auf eine grüne Rasenfläche zu legen und die Augen zu schließen. Auch mit geschlossenen Augen gemütlich auf einer Bank zu sitzen und zu relaxen, kann Wunder wirken und die Leistung am Arbeitsplatz steigern. Ob ein Kurzschlaf oder ein längerer Mittagsschlaf eingeplant wird, nach der Ruhepause sollte entspannt ein- und ausgeatmet und der ganze Körper gestreckt werden, so kommt der Kreislauf wieder in Schwung.

    Aufputschmittel ohne die geringsten Nebenwirkungen

    Unsere Vorfahren hielten ein kurzes Nickerchen am Mittag für selbstverständlich und schliefen ganz gemütlich, sofern es sich einrichten ließ. In der zunehmenden Leistungsgesellschaft von heute war es dann plötzlich verpönt mittags zu schlafen und wurde als Schwäche ausgelegt.  Unsere Müdigkeit um die Mittagszeit lässt sich auch nicht mit Kaffee bekämpfen und es bedeutet ebenso wenig, dass wir nachts nicht genug Schlaf bekommen. Dabei ist es so einfach, dem Phänomen Müdigkeit zu begegnen. Powernapping heißt der Schlüssel zu mehr Gesundheit und mehr Leistung. Es bringt uns wieder in Schwung, ist ohne jegliche Nebenwirkungen und preiswert noch dazu. Ein Nickerchen am Mittag soll die Aufnahmefähigkeit um 100 % steigern.

    Das kurze Schläfchen zwischendurch

    Durch zahlreiche Studien wurde bewiesen, der Schlaf am Mittag wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und eine bessere Produktivität aus.

    - Es schützt vor Herzkrankheiten

    - Die Leistungsfähigkeit wird gesteigert

    - Das Gewicht wird reduziert, da nachweislich Müdigkeit zu mehr Appetit führt

    - Das Kurzzeitgedächtnis wird gestärkt

    - Durch die Steigerung von Serotonin hebt sich die Stimmungslage, denn Serotonin ist das „Gute Laune“ Hormon

    - Erschöpfungszustände werden abgebaut oder treten gar nicht erst auf

    Wie oft fühlen wir uns schon vor dem Mittagessen völlig erschöpft, die Konzentration lässt nach und die Leistung ist nur noch mäßig. Schon ganz Große, wie Konrad Adenauer oder Albert Einstein, wussten den Schlaf am Mittag zu schätzen, um sich dann wieder ihren zahlreichen Aufgaben voller Elan widmen zu können. Es wird sogar der äußerst agilen Kanzlerin Angela Merkel nachgesagt, dass sie sich durch Powernapping neue Energie für ihren stressigen Alltag holt. Auch die Wissenschaftler kennen inzwischen die günstige Wirkung, die der Erholungsschlaf am Mittag auf Leib und Seele ausübt. Die Reaktion wird schneller, Informationen werden eher aufgenommen und umgesetzt. Die Gesundheit profitiert, das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt. Die beste Zeit für das Mittagsschläfchen ist die Zeit nach dem Essen, also zwischen 13 und 14 Uhr. Während der Ruhephase kann sich unser Organismus ganz auf die Verdauung konzentrieren und dafür seine volle Energie aufwenden. Auf das Tässchen Kaffee nach dem Essen muss auch nicht verzichtet werden, weil das Koffein erst nach etwa 30 Minuten seine Wirkung entfaltet.

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