Frühjahrsmüdigkeit

    Um zu verstehen, warum uns die Müdigkeit besonders im Frühjahr überfällt, befassen wir uns erst einmal mit der Müdigkeit im Allgemeinen.

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    Jeder kennt den Zustand nach einer durchfeierten Nacht. Wir fühlen uns müde und unausgeruht, möchten uns am liebsten unter unserer Bettdecke verkriechen und den entgangenen Schlaf nachholen.

    Schlechter Schlaf in einer Vollmondnacht ist ebenfalls vielen Menschen bekannt und auch dann ist der nächste Tag nur mühsam zu gestalten. Die Augenlieder fühlen sich schwer an und man möchte sie am liebsten schließen. Das Denken fällt schwer, die Bewegungen verlangsamen sich und wir möchten uns am liebsten nur noch hinlegen.
    Letztlich zeigt uns Müdigkeit an, dass uns etwas fehlt. Es ist uns allen bewusst, unzureichender Schlaf löst eine bleierne Müdigkeit aus. Aber auch ein Mangel an Flüssigkeit, fehlende Bewegung oder Stress lassen uns müde werden. Krankheiten führen dazu, dass wir uns schlapp fühlen und am liebsten nur schlafen möchten. Bei einer Grippe haben uns schon unsere Mütter gesagt: Schlaf ist die beste Medizin.
    Sogar Depressionen oder eine nicht erkannte Schilddrüsenunterfunktion können zu einem erhöhten Schlafbedürfnis bis hin zu schweren Schlafstörungen führen.

    Frühjahrsmüdigkeit und ihre Symptome

    Eigentlich sollte man meinen, dass wir im Frühjahr zu Höchstleistungen imstande wären. Die Natur erwacht zu neuem Leben, Feld, Wald und Wiesen werden wieder bunt und lebendig. Doch von Höchstleistungen sind viele Menschen weit entfernt. Sie sehen die erwachende Natur und erfreuen sich durchaus an der farbenreichen Pracht. Gerade jetzt sollten wir lange Spaziergänge machen und die gute Luft genießen. Doch mehr als 60% der Menschen fühlen sich schlapp und haben das Gefühl, dass es mit ihrer Gesundheit nicht zum Besten steht. Sie leiden unter Müdigkeit und einem erhöhten Schlafbedürfnis. Bei vielen fällt der Blutdruck und ihr Kreislauf macht Probleme.

    Schwindel und Gereiztheit aber auch vermehrte Wetterfühligkeit, Unlust, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit machen das Leben schwer. Wenn dann noch schmerzende Gelenke und ein unerklärlicher Antriebsmangel dazukommt, möchten wir unser Sofa am liebsten nicht mehr verlassen und uns unserer Frühjahrsmüdigkeit hingeben.
    Die Müdigkeit, die uns in dieser Jahreszeit überfällt, ist aber keine diagnostizierbare Erkrankung, sondern eher ein Phänomen, das mit dem jahreszeitlichen Wechsel einhergeht. Auch Wissenschaftler haben bisher keine wirklich erklärbare Ursache gefunden.

    Frühjahrsmüdigkeit und ihre Ursache

    Wie oben schon erwähnt, können sich Mediziner und Schlafforscher über die Ursache der Frühjahrsmüdikeit nicht einigen. Einige meinen, es könnte mit den Hormonen zu tun haben. Es scheint, als ob der lange Winter die Reserven des „Glückshormons“ Serotonin aufgebraucht hat. Denn die Produktion von Serotonin ist vom Licht abhängig. Allerdings nicht von hellem Lampenlicht, sondern vom Tageslicht. Da wir uns im Winter eher in unseren vier Wänden aufhalten, kann unser „Schlafhormon“ Melatonin verstärkt wirken und eine heftige Müdigkeit im Frühling hervorrufen.

    Außerdem wird von unserem Organismus in diesen Monaten der Hormonspiegel neu geregelt und die Endorphine, das Östrogen und das Testosteron angeregt und freigesetzt, was unseren Körper zusätzlich belastet.

    Bei niedrigen Temperaturen verlangsamt sich der Stoffwechsel und die Aufnahme der Nährstoffe, die wir aus unserer Nahrung aufnehmen, wird erschwert. Das Immunsystem ist in den Wintermonaten geschwächt, denn uns fehlt vor allem das Sonnenlicht.
    Wenn der Lenz Einzug hält, benötigt der Körper vermehrt Vitamine und Proteine, um sich fit zu fühlen. Die etwas deftigere Ernährung im Winter sollte deshalb auf leichte und frische Kost umgestellt werden.

    Frühjahrsmüdigkeit durch Tipps besser überstehen

    Im Frühjahr drängt es fast jeden von uns raus in die Natur, um lebendig und fröhlich den Tag zu erleben. Wir wollen uns wieder verstärkt bewegen und die Farbenvielfalt unserer Landschaft und die warmen Sonnenstrahlen genießen. Vielen von uns gelingt es aber nicht, sich aufzuraffen und die Winterträgheit abzulegen. Wir sind einfach viel zu müde, etwas gegen unsere Frühjahrsmüdikeit zu unternehmen.

    Um dem entgegen zu wirken, sollten wir zunächst unsere Ernährung auf den Frühling einstellen und folgende Nahrungsmittel zu uns nehmen:

    • sehr viel Obst, Gemüse und Salat
    • mageres Fleisch
    • Fisch
    • Vollkornprodukte
    • fettarme Milchprodukte
    • Sprossen
    • Hülsenfrüchte
    • Haferflocken

    Zudem sollten wir viel trinken, am besten Mineralwasser, Kräutertee oder Fruchtschorlen.
    Kaffee und Alkohol werden besser gemieden oder nur in geringen Mengen genossen.
    Um den Stoffwechsel anzuregen ist ein Tee aus Birkenblättern, Löwenzahn und Brennnesseln ideal, mit einer Scheibe Zitrone oder Orange schmeckt es noch ein bisschen besser.

    Frühjahrsmüdigkeit und Ernährung stehen in einer Wechselbeziehung zueinander. Deshalb ist es wichtig, den Speiseplan dem Frühling anzupassen, und zwar in Richtung leicht, lecker und vitaminreich.

    Durch Sport fit in den Frühling

    Auch wenn uns der innere Schweinehund lieber auf das Sofa verbannen möchte, sollten wir uns überwinden und wieder damit beginnen, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Das muss nicht gleich ein anstrengendes Programm in einem Fitnessstudio sein.
    Um den Kreislauf anzukurbeln, reicht es, wenn wir durch die Natur spazieren. Schnelles Gehen bringt auf Dauer eine gesunde Fitness. Auch Fahrradfahren oder schwimmen sind sehr gesund. Wenn flotte Musik aus dem Radio klingt, einfach mal einige Schritte durchs Wohnzimmer tanzen. Wichtig ist nur, sich regelmäßig zu bewegen. Dreimal pro Woche wenigstens 20 Minuten, besser ist es, Bewegung täglich in unseren Alltag einzubauen.

    Gleich, nachdem wir morgens aufwachen, die Arme und Beine strecken und mit den Beinen in der Luft Rad fahren. Das weckt die Lebensgeister und wir fühlen uns sofort wohler. Nach dem Aufstehen am geöffneten Fenster sich recken und strecken und dabei tief ein- und ausatmen gibt uns Sauerstoff und gute Laune.

    Mich nervt die Frühjahrsmüdigkeit - aber was hilft noch?

    Diese Frage wird immer wieder gestellt, wenn alle Maßnahmen irgendwie nicht fruchten wollen und die Müdigkeit bleibt. Frühjahrsmüdigkeit und was ist zu tun? Sollen wir nun warten, bis das Frühjahr vorbei ist und unser Organismus irgendwie von alleine durch die Abgeschlagenheit kommt?
    Ein ganz klares „Nein“. Es ist wichtig, dass wir selbst etwas unternehmen, um nach dem Winter wieder frisch und fit zu werden.
    Auch wenn es etwas merkwürdig klingt, die Müdigkeit, die uns im Frühling überfällt, sollte durch einen gesunden Nachtschlaf bekämpft werden. Denn nur durch einen erholsamen Schlaf kann unser Körper Kraft für den Tag auftanken.
    Wir sollten ein angenehmes Schlafumfeld schaffen und unser Schlafzimmer gemütlich einrichten. Bettwäsche für den Frühling erfreut uns mit frischen Farben und ist der erste Schritt, damit wir uns gerne in unser Bett kuscheln und darin wohlfühlen. Auch die Bettdecke für den Frühling muss auf die wärmere Jahreszeit eingestellt sein. Eine gute Bettdecke und ein angenehmes Kopfkissen tragen dazu bei, sich in seinem Bett rundum wohlzufühlen. Wenn das Schlafzimmer ruhig gelegen ist und nicht durch Helligkeit oder elektronische Geräte gestört wird, sollte einem behaglichen Schlaf nichts im Wege stehen.

    Mentales Training

    Viel Power und gute Laune können wir erreichen, wenn wir uns mental darauf einstellen. Schon einfache Übungen reichen aus, um sich positiv auf ein tolles Frühlingserwachen einzustellen. Vor dem Einschlafen einfach an den letzten Sonnenurlaub denken und die schönen Bilder mit in den Schlaf nehmen. Nach dem Aufwachen am nächsten Morgen eine besonders schöne Urlaubsszene vor dem geistigen Auge vorbeiziehen lassen und mit diesem guten Gefühl in den Tag starten. Da hat die Frühjahrsmüdikeit keine Chance mehr.

    Im Frühling frühzeitig aufstehen?

    Gerade im Frühjahr ist es besser, nicht zu lange zu schlafen. Vorteilhaft wäre es, unseren Tagesrhythmus auf die Sonne einzustellen. Das bedeutet, relativ früh aufstehen und nicht zu spät schlafen gehen. Nur wenn wir genügend Tageslicht bekommen, wird unser stimmungsaufhellendes Serotonin ausgeschüttet und das Schlafhormon Melatonin abgebaut. Wir sind ausgeschlafener und fühlen uns besser. Die Hormonumstellung gelingt dem Organismus leichter und wir können die warmen Sonnenstrahlen richtig genießen.

    Fazit:

    Welche Ursache auch immer der Grund für die große Müdigkeit in der Frühlingszeit ist, wir können selbst etwas gegen die unangenehmen Symptome tun und sind ihnen nicht ausgeliefert. Was uns im Winter gefehlt hat, können wir im Frühjahr wieder voll ausleben.

    Es ist ganz einfach: Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ab und zu ein kleines Sonnenbad. Aber auch bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen dürfen wir nicht vergessen, unsere Haut mit Sonnencreme zu schützen, denn selbst um diese Jahreszeit kann die Sonne schon sehr kräftig sein. Ein gemütliches und ruhiges Schlafzimmer mit einem perfekten Bett und eine positive Einstellung helfen uns, ein fröhliches Frühlingserwachen ohne Müdigkeit und körperlichem Unwohlsein zu genießen.

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