Erfolgsgeschichte: Fotohaus Heimhuber

    Fotohaus Heimhuber: Auf den Spuren des größten zusammenhängenden Bergbildarchivs der Welt

    Sind stolz auf das Erreichte: die Inhaber des Ladens "Fotohaus Heimhuber" in Sonthofen, Lena Heimhuber (vorne) und ihre Mutter Claudia Heimhuber. Foto: Fotohaus Heimhuber
    Sind stolz auf das Erreichte: die Inhaber des Ladens "Fotohaus Heimhuber" in Sonthofen, Lena Heimhuber (vorne) und ihre Mutter Claudia Heimhuber. Foto: Fotohaus Heimhuber


    Die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel stellt im Rahmen dieser Pressemitteilung die fünfte von vielen bayerischen Erfolgsgeschichten vor. Wir führen unsere Serie „Erfolgsgeschichten aus dem bayerischen Einzelhandel fort – mit dem Fotohaus Heimhuber.

    Das Fotohaus Heimhuber – in Sonthofen ist es längst so etwas wie eine Institution. Wer historische Alpenmotive in herausragender Qualität auf Leinwand drucken und mit den Bildern die eigenen vier Wände schmücken möchte, der ist in dem sympathischen Geschäft im Zentrum des Allgäu-Städtchens genau an der richtigen Adresse. Ein großer Aufwand für die Bestellung ist nicht nötig: Dank eines ebenso ausgeklügelten wie einfach zu bedienenden Online-Shops gelangt der Kunde mit ein paar Klicks schnell ans Ziel. Wegbegleiter der Inhaberinnen Claudia und Lena Heimhuber beim Aufbau von E-Commerce- und Multichannel-Strategien war die Rid Stiftung.

    Lena Heimhuber führt den Familienbetrieb jetzt in fünfter GenerationBislang hatte man vorwiegend auf das alt bewährte stationäre Konzept gesetzt: den Verkauf von Kameras und Dienstleistungen rund um den Fotoservice – Pass- und Bewerbungsbilder, Baby- und Hochzeitsfotografie, Aufdrucke, Bild-Einrahmungen und vieles mehr. Doch das reichte nicht mehr, es fehlte das entscheidende Etwas, der Kniff, der das Fotohaus heraushob aus der Masse der Konkurrenten und ihm sein unverwechselbares Gepräge gab. Ganz zu schweigen von den Elektro-Giganten, die an jeder Ecke waren und Kundschaft wie am laufenden Band abzogen. Die Heimhubers bekamen genau das zu spüren, was seit Jahren schon eine der Herausforderungen für den bayerischen Einzelhandel ist: die eigene Zukunftsfähigkeit im Umfeld eines immer mehr gesichtslosen wie auch erfolgreicherer werdenden Marktes im Hinblick auf Preispolitik und Online-Dienstleistungen. Eine Innovation musste her. Und zwar nicht irgendeine, sondern eine schlagkräftige, richtungsweisende.

    Da hatte der damalige, 2015 verstorbene Inhaber des Sonthofener Fotohauses und Vater von Lena Heimhuber, Eugen Heimhuber, die zündende Idee: selbst in den digitalen Markt einzusteigen und dort ein unverwechselbares Geschäftsmodell zu etablieren – die historische Alpenfotografie online zugänglich gemacht. Mit wenigen Klicks Traumfotos aus der Bergwelt rund ums Allgäu und anderer Alpengipfel in gestochen scharfer Qualität aussuchen, sie auf Leinwand drucken und sich die fertigen Bilder dann in verschiedenen Formaten ins eigene Zuhause liefern lassen: „Das war es, was meinem Vater vorschwebte – und er hat sich sofort ans Werk gemacht“, schildert Lena Heimhuber bewegt. So viel Tafelsilber schlummerte in den Archiven im Keller des mehrstöckigen Hauses – in Form Tausender einzigartiger Schwarz-Weiß-Bilder, die Motive aus 140 Jahren Fotografie festhalten. Warum den Schatz nicht buchstäblich ans Licht bringen? Warum nicht den Kunden davon profitieren lassen? Zumal die Heimhubers nicht irgendjemand im Ort sind. Sie haben buchstäblich Geschichte geschrieben. Bild- und Berggeschichte.

    „Ohne die Rid Stiftung hätten wir das schwer stemmen können. Ich glaube nicht, dass wir es so geschafft hätten, wie wir es schließlich geschafft haben. Gerade als Quereinsteiger haben wir enorm von den Inhalten profitiert – wir sind ja keine Programmierer, sondern Einzelhändler. Mit speziellen Online-Themen hatten wir bis dahin kaum etwas zu tun."

    Lena Heimhuber zum Um- und Weiterbau des Fotohauses, hin zu den Erfordernissen des digitalen Zeitalters mit Hilfe der Rid Stiftung und den Seminaren von elaboratum.

    Den gesamten Text finden Sie hier >>

    Presssemitteilung vom 30. Januar 2020

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