Elektrosmog - der gefährliche Fortschritt?

    Kaum einer von uns kann sich dem Fortschritt der modernen Elektronik entziehen und damit auch den Strahlungen, die diese Geräte abgeben.

    Unser Tag beginnt meist schon damit, dass uns ein elektrischer Wecker aus dem Schlaf reißt. Nachdem wir uns die Müdigkeit aus den Augen gewischt haben, nehmen wir im Badezimmer die elektrische Zahnbürste in die Hand. Nach der morgendlichen Körperpflege gehen wir in die Küche, bereiten uns mit der elektrischen Kaffeemaschine unseren duftenden Morgenkaffee und mit dem elektrischen Toaster unser Brot. Schon in der ersten Stunde des Tages sind wir einer nicht zu unterschätzenden Belastung durch Strahlen ausgesetzt.

    Stören Strommasten unseren Schlaf?

    Kaum einer macht sich Gedanken darüber, ob er deshalb schon mit Elektrosmog in Berührung kommt und der unruhige Schlaf der letzten Nacht vielleicht durch eine zu hohe Strahlenbelastung ausgelöst wurde.

    Auch in der Freizeit sind wir Strahlungen ausgesetzt

    Es ist so schön, am Abend ganz gemütlich vor dem Fernseher zu entspannen, da denkt doch keiner an Strahlenbelastung. Das mobile Telefon klingelt ständig, manchmal nervt es, aber es ist auch eine tolle Erfindung, mit der wir zu jeder Zeit erreichbar sind. An die Strahlen wollen wir lieber nicht denken, es ist ja super, das wir keine Telefonzelle mehr aufsuchen müssen, sondern zu jeder Zeit und an fast jedem Ort kommunizieren können. Noch ein bisschen am Computer spielen und später dann im Bett das Heizkissen einschalten, man möchte es ja angenehm kuschelig warm haben.

    Natürlich ist es bequem, dass Essen schnell in der Mikrowelle aufzuwärmen aber die ständigen Strahlungen unserer elektronischen Freunde bringen nicht nur Vorteile in unser Leben.

    Meistens denken wir nicht über unser strahlendes Umfeld nach und darüber, dass durch ein elektrisches Umfeld Elektrosmog ausgelöst werden kann.
    Strahlungen, die uns tagtäglich begleiten, sollen schlecht für unsere Gesundheit sein und sogar Krebs auslösen können?

    Was ist eigentlich Elektrosmog?

    Es ist noch nicht so lange her, da wurden elektrische Strahlen noch als relativ harmlos dargestellt. Nach neueren Erkenntnissen weiß man, die Auswirkungen sind für so manche Erkrankung und für einen unruhigen Schlaf verantwortlich.

    Das Wort „Elektrosmog“ wurde bei uns erst etwa Ende der siebziger Jahre zu einem sprachlichen Begriff.

    Im Englischen bedeutet „Smoke“ Rauch oder als eigentliche Bedeutung ganz einfach „Dreck“. Dreck verunreinigt, also verschmutzen wir unsere Umgebung mit elektromagnetischen Feldern, ohne dass wir diesen „Schmutz“ erkennen können. Dennoch umgibt er uns in jeder Minute unseres Lebens. In unserem Zuhause müssen die Geräte nicht einmal eingestellt sein. Es reicht schon, wenn wir sie im „Stand-by-Modus“ eingeschaltet lassen.

    Elektrosmog und seine Wirkung auf den Menschen

    Dass unser strahlenbelastetes Umfeld nicht ganz so ungefährlich ist, wie manche auch heute noch behaupten, ist längst schon widerlegt, wenngleich zu einer panischen Reaktion kein Anlass besteht.

    Es scheint erwiesen, dass Belastungen durch Strahlen sehr vielfältig auf Menschen einwirken können. Allerdings reagiert nicht jeder Mensch gleich empfindlich darauf. Manche Menschen reagieren recht heftig und sensibel auf Strahlenbelastungen, andere hingegen merken nichts davon.

    Die körperlichen Auswirkungen sind auch abhängig von der Intensität der umgebenden Strahlen.

    Typische Symptome:
    • Schlafstörungen, wie nächtliche Unruhe und Einschlafschwierigkeiten
    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Nervosität
    • Übelkeit
    • Verspannungen, vor allem der Nackenmuskulatur

    Wer über einen langen Zeitraum Belastungen durch Strahlen ausgesetzt ist, kann an Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden oder Sehstörungen leiden.

    Machen uns Sendemasten und Handys krank?

    Es gibt viele Menschen, die unter lästigen Schlafstörungen oder Konzentrationsschwäche leiden und deren Kopfschmerzen die Lebensqualität erheblich einschränken. Schwindel befällt sie ganz plötzlich und die Müdigkeit schränkt sie in ihrer Leistungsfähigkeit erheblich ein.

    Soll daran wirklich unser geliebtes mobiles Telefon schuld sein?

    Diese Diskussion beschäftigt die Wissenschaftler schon seit vielen Jahren. Es gibt Studien, die diesen Umstand scheinbar belegen. Andere wiederum sehen keinen Zusammenhang zwischen unserer Gesundheit und den Handystrahlen. Dass sie uns bestrahlen, steht allerdings außer Zweifel. Nur was diese Strahlen anrichten können, das ist nicht noch nicht schlussendlich nachgewiesen.

    Müssen wir uns nun von unserem mobilen Telefon verabschieden und es in die hinterste Ecke verbannen?

    Obwohl durch einige Studien aufgezeigt wird, dass Handystrahlungen Störfelder im menschlichen Organismus verursachen können, gibt es kein klares Statement für oder gegen Handys. Unser Handy sollte uns aber nicht bis ins Schlafzimmer begleiten oder ständig in einer Brusttasche in der Nähe unseres Herzens getragen werden. Überhaupt ist es angeraten, das mobile Telefon nicht zu nah am Körper mit sich herumzutragen. Die Damen unter uns haben es da etwas leichter und können ihr mobiles Telefon in der Handtasche verstauen. Männer müssen da etwas mehr Fantasie aufbringen.

    Sendemasten stehen in einem sehr schlechten Ruf

    Menschen, die mit einem Sendemast in einem Umkreis von 400 Metern leben, haben laut verschiedener Studien ein erheblich höheres Risiko, ihre Gesundheit zu gefährden. Angeblich erkranken in diesem elektromagnetischen Umfeld mehr Menschen an Krebs und erleiden häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Erwiesen ist diese Feststellung bis heute nicht, auch wenn einiges für die These spricht. Wer sich unwohl fühlt, weil ein Sendemast in der näheren Umgebung steht, der sollte schnellstens einen Wohnungswechsel in eine Region vornehmen, wo kein Mobilfunksendemast in der Nähe seine Strahlen abgibt. Wer den Bau eines neuen Hauses plant oder den Erwerb einer Gebrauchtimmobilie, sollte auf jeden Fall von einem Grundstück Abstand nehmen, in dessen Nähe ein Sendemast steht. Auch wenn es noch keine ausreichenden Beweise für eine gesundheitliche Gefährdung gibt, dürfen die kritischen Stimmen nicht überhört werden. Nur weil noch klare Beweise fehlen, heißt das nicht, dass kein Risiko besteht.

    Was sind elektromagnetische Felder?

    Ein elektrisches Feld entsteht durch elektrische Spannung, etwa bei der Bereitstellung von Strom. Sobald ein Stecker in einer Steckdose steckt, wird ein elektrisches Feld hergestellt.

    Wenn wir von elektromagnetischen Feldern sprechen, meinen wir damit fließenden Strom, der beim Anschalten eines elektrischen Gerätes entsteht. Elektromagnetische Felder entwickeln sich schon bei einer sehr geringen Stromstärke.

    Wie können wir uns vor Elektrosmog schützen?

    Obwohl wir nicht ganz sicher sein können, dass Strahlungen unsere Gesundheit schädigen und sogar zu Krebs führen, kann es nicht schaden, sich mit einer eventuell vorhandenen Gefahr auseinanderzusetzen. Natürlich ist es falsch, in Panik zu verfallen, aber es kann auch nicht gut sein, das vermeintliche Risiko zu unterschätzen. Gerade im privaten Umfeld können wir uns nämlich vor Elektrosmog gut schützen.
    Elektrische Geräte sind nach Gebrauch auszuschalten und nicht im "Stand-by-Modus" eingeschaltet zu lassen. Einige Wissenschaftler raten sogar dazu, den Netzstecker zu ziehen, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Auch die elektrischen Lichtquellen nur so lange anlassen, wie sie benötigt werden. Einen Abend bei Kerzenschein zu verbringen kann so schön sein.

    Beim Kauf eines neuen Gerätes, wie zum Beispiel eines Computers oder eines Fernsehgerätes, unbedingt darauf achten, ein strahlenarmes Gerät zu erwerben. Neue Computer und Fernseher haben eine niedrigere Strahlenabgabe als unsere alten "Schätze".

    Um einen gesunden Schlaf zu fördern, sollten wir uns von der Vorstellung trennen, im Schlafzimmer fernsehen zu wollen oder das Telefon griffbereit zu haben. Auch ein elektronischer Wecker muss nicht unbedingt sein. Es gibt wunderschöne Wecker, die keinen Strom benötigen. Ein Computer gehört nicht in ein Schlafzimmer, denn in diesem Raum sollen wir uns erholen.

    Elektrische Heizkissen oder Heizdecken sind bestimmt schön warm, verursachen aber auch eine Strahlenbelastung, die unserem Schlaf nicht förderlich ist. Die gute alte Wärmflasche tut es auch.

    Fazit

    Wir sind nicht in der Lage, uns total vor Elektrosmog zu schützen, können aber durch gezielte Maßnahmen, und indem wir uns mit eventuellen Auswirkungen beschäftigen, vor den scheinbar schädlichen Strahlen so gut es geht schützen.
    Besonders unseren Schlafbereich gilt es, frei von Strahlen zu halten. Wir verbringen viele Stunden in unserem Bett und sollten in einem gut ausgestatteten Bettsystem erholsam schlafen. Denn nur ein ruhiger Schlaf hilft uns, unseren Alltag voller Power und Leistungsfähigkeit zu erfüllen.

    Gerade weil wir nicht genau wissen, wie viel Schaden Elektrosmog anrichten kann, ist es sinnvoll, sich den Strahlungen nicht unnötig auszusetzen. Das gilt vor allem auch vor dem Hintergrund eventueller Spätfolgen, die auftreten können.

    * inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten