EINE Münchner Geschichte

    BETTENRID hat die Ausstellung „Schlafen ist doch keine Kunst. Gut schlafen schon.“ mit einer Spendenübergabe an das Münchner Zeitungsprojekt BISS eröffnet. Die Ausstellung wurde von der Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel anlässlich des 100. Firmenjubiläums von BETTENRID kuratiert und realisiert.

    Von links nach rechts: Herr Dr. Aigner vom Handelsverband Bayern, Herr Franz Müller vom Bayerisches Wirtschaftsministerium, Helga Rid (Ehefrau des 1992 verstorbenen Stiftungsgründers Dr. Günther Rid), Dieter Hanitzsch, Doti Hürlimann (Ehefrau des 2001 verstorbenen Ernst Hürlimann),  Frau Pichlbauer ( Doti Hürlimann (Ehefrau des 2001 verstorbenen Ernst Hürlimann), Michaela Pichlbauer (Vorständin der Rid Stiftung) und Robert Waloßek (Geschäftführer Bettenrid)
    Von links nach rechts: Herr Dr. Aigner vom Handelsverband Bayern, Herr Franz Müller vom Bayerisches Wirtschaftsministerium, Helga Rid (Ehefrau des 1992 verstorbenen Stiftungsgründers Dr. Günther Rid), Dieter Hanitzsch, Doti Hürlimann (Ehefrau des 2001 verstorbenen Ernst Hürlimann), Frau Pichlbauer ( Doti Hürlimann (Ehefrau des 2001 verstorbenen Ernst Hürlimann), Michaela Pichlbauer (Vorständin der Rid Stiftung) und Robert Waloßek (Geschäftführer Bettenrid)

    DIE AUSSTELLUNG ZU 100 JAHRE BETTENRID Das Münchner Traditionshaus und Bettenfachgeschäft BETTENRID hat am Freitag, dem 18. November 2016 die Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum in seinem Haus in der Neuhauser Straße 12 präsentiert. In Anlehnung an das Jubiläumsbuch „Schlafen ist keine Kunst. Gut schlafen schon.“ zeigt die Ausstellung die kunstvolle Werbegeschichte des Unternehmens. Dass gut schlafen nicht nur eine Kunst ist, sondern auch künstlerisch mit viel Witz in Szene gesetzt werden kann, hat BETTENRID immer wieder gezeigt. Zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit namhaften Karikaturisten wie Ernst Hürlimann, Dieter Hanitzsch oder dem Illustratoren-Ehepaar Traudl und Walter Reiner, deren „Münchner im Himmel“ für das Unternehmen warb. Initiiert von der Rid Stiftung, werden Originalzeichnungen der Karikaturisten Ernst Hürlimann, Dieter Hanitzsch und dem Ehepaars Reiner sowie, in einem Audio-Modul, die Gstanzl des bayrischen Volksängers Roider Jackl einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die gezeigten Werke haben die Werbung von BETTENRID zu „Münchner Kult“ werden lassen. Unter den Ehrengästen zur Präsentation der Ausstellung waren Helga Rid (Ehefrau des 1992 verstorbenen Stiftungsgründers Dr. Günther Rid), Doti Hürlimann (Ehefrau des 2001 verstorbenen Ernst Hürlimann), das Ehepaar Dieter und Mercedes Hanitzsch, Herr Franz Müller vom Bayerisches Wirtschaftsministerium, Herr Dr. Aigner vom Handelsverband Bayern, Frau Dr. Fehle vom Münchner Stadtmuseum und Martin Drognitz von der IHK für München und Oberbayern. Zu sehen ist die Ausstellung – und damit ein Stück Münchner Werbe-und Einzelhandelsgeschichte – bei BETTENRID in der Neuhauser Straße 12 und in der Theatinerstraße 47 in der Münchner Innenstadt.

    Traudl und Walter Reiner

    Der „Münchner im Himmel“ ist die dienstälteste Werbefigur bei BETTENRID. Einst ersonnen vom Volksdichter Ludwig Thoma, gibt ihm das Illustratoren-Ehepaar Traudl und Walter Reiner in den 1950er-Jahren ein Gesicht, eine Sprache und zwei Flügelchen. Damit macht es den grantelnden Dienstmann Alois Hingerl zu einer Ikone bayerischer Volkskultur. Auf die anfänglichen Schwarz-Weiß-Spots bei BETTENRID folgen Ende der 1980-er Jahre humoristische Aquarelle, die für Anzeigen-Plakate und Schaufenster-Werbung eingesetzt wurden.

    Ernst Hürlimann

    Kaum einer hat das Gesicht von BETTENRID so lange geprägt wie er: Die Zusammenarbeit von Karikaturist Ernst Hürlimann (*1921 – †2001) und BETTENRID dauert von den frühen 1960er- bis in die 1970er-Jahre. Zusammen mit Texter Helmut Seitz, der damals ebenfalls für die Süddeutsche Zeitung arbeitet, entwickelt Hürlimann Wort-Bild Geschichten zu Figuren wie ‚Amandus Schlapp’. Auch in den 1960er-Jahren klagen die Deutschen schon über Müdigkeit, Überarbeitung und Erschöpfung. Die Suche und Sehnsucht nach Erholung begleitet den Berufsalltag von Millionen von Menschen – damals wie heute. In 85 kleinen Bildgeschichten begleitet man Amandus durch sein geplagtes Leben.

    Dieter Hanitzsch

    1989 entscheidet sich BETTENRID für eine Retro-Kampagne und engagiert einen der besten Karikaturisten seiner Zeit: Dieter Hanitzsch. Er kreiert die „Familie Schlummermaier“, die auf riesigen Plakaten im Münchner Stadtgebiet und in wöchentlich erscheinenden ganzseitigen Anzeigen ihren Auftritt haben. Mit Seele und Selbstironie fangen die „Schlummermaiers“ den Zeitgeist der späten 80-er und frühen 90-er Jahre in München ein. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums hat Dieter Hanitzsch ganz aktuelle, neue Fundstücke zu „Weltgeschichte(n) des Betts“ zu Ausstellung und Buch beigetragen.

    SPENDENÜBERGABE AN BISS

    Doti Hürlimann hat die Originale ihres verstorbenen Ehemannes Ernst Hürlimann unentgeltlich für die Ausstellung und für das begleitende Buch zur Verfügung gestellt und darum gebeten, dass BETTENRID eine geeignete Spende tätigt. Daraufhin hat BETTENRID für die Münchner Straßenzeitung BISS die Ausstattung mit Bettdecken, Bettwäsche und Handtüchern etc. für drei Wohnungen gespendet, die für drei bedürftige Personen von BISS bereitgestellt werden. „Als Münchner Unternehmen ist es uns ein Anliegen, Mitbürger in sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen. So ist auch das Projekt BISS ein wichtiger Bestandteil des Miteinanders unserer Stadt“, so BETTENRID-Geschäftsführer Robert Waloßek. Die Spende wurde von Robert Waloßek an BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr im Beisein von Frau Hürlimann, Frau Rid und Frau Pichlbauer offiziell überreicht.

    DAS PROJEKT BISS

    BISS ist ein Zeitungsprojekt, das Bürgern in sozialen Schwierigkeiten hilft, sich selbst zu helfen. Das BISS-Magazin ist die älteste und mit einer monatlichen Auflage von zirka 42.000 Exemplaren eine der erfolgreichsten Straßenzeitungen Deutschlands. Die Zeitschrift möchte ein Bewusstsein schaffen für die Belange obdachloser und armer Menschen. Der Verkauf der Zeitschrift soll Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Der Verkäufer verdient dadurch nicht nur Geld, die regelmäßige Tätigkeit strukturiert den Tag und schafft Möglichkeiten, Kundenkontakte zu menschlichen Begegnungen zu machen. Durch die kontinuierliche persönliche Betreuung, die BISS leistet, wird das Selbstwertgefühl der Verkäufer gestärkt und schrittweise gesellschaftliche Teilhabe wieder ermöglicht.

    Pressemitteilung vom 24. November 2016

    * inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten